Obedience

bedeutet in der Übersetzung „Gehorsam“ – in Wahrheit ist es freudiges Arbeiten mit dem Hund, wobei sowohl Hund als auch Mensch Spaß an der gemeinsamen Arbeit haben. Bei Obedience muss der Hund nicht arbeiten, er will arbeiten, er hat Freude an seiner Aufgabe, absolutes Vertrauen zu seinem Menschen, Mensch und Hund arbeiten als Team, als Einheit, zusammen.

Der Hund wird durch die Aufgaben nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert, arbeitet auf Anweisung seines Menschen nicht nur in dessen Nähe sondern auch auf Distanz.

Zu den Übungen in den Stufen 1 bis 3 gehören freudige Fußarbeit in unterschiedlichem Tempo,   Heranrufen (mit Unterbrechungen), das Voransenden in einen durch Pylonen markierten Bereich aus unterschiedlichen Winkeln und Entfernungen, das Identifizieren eines Hölzchens, das den Geruch seines Menschen trägt, unter anderen neutralen Hölzchen, das Apportieren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (in Stufe 3 z.B. eines von drei Apportierhölzern, die in einer Linie liegen),  der Sprung über eine Hürde, der in den Klassen 2 und 3 auch das Apportieren eines Metallgegenstandes beinhaltet, und die sogenannte Kontrolle auf Distanz, bei der der Hund ca. 20 m vom Hundeführer auf dessen Anweisung die Positionen Sitz, Platz und Steh abwechselnd mehrmals einnehmen muss, ohne Abweichen in irgendeiner Richtung.

Bei den Gruppenarbeiten muss der Hund mit mehreren anderen Hunden einige Minuten liegen bzw. sitzen bleiben, auch wenn sein Mensch außer Sicht ist, ja sogar den Platz ganz verlässt.

Dies erfordert im Training viel Feingefühl im Aufbau der einzelnen Aufgaben, die der Hund bewältigen soll. Das Training muss dem Lerntempo und dem Charakter des Teams, also sowohl des Menschen als auch des Hundes angepasst sein – eine Mischung aus Spaß, Konzentration, Entspannung, Spiel und Konsequenz.

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